„Wieso eigentlich ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst?“ 

„Max, wieso machst du eigentlich einen Freiwilligendienst und beginnst nicht gleich nach dem Abitur mit dem Studium oder einer Ausbildung?“ Das ist eine Frage, die mir auch sehr häufig gestellt wird und ich finde es auch wichtig, dies zu hinterfragen.

Für mich war es schon immer sehr wichtig nach dem Abitur eine Zeit lang in einem anderen Land zu verbringen, um meinen Horizont zu erweitern – bisher kannte ich nur den europäischen Kontinent. Einfach nur Reisen kam für mich nicht in Frage, da ich mich schon nach einem kurzen Urlaub wieder auf meinen Alltag freue und mir dabei eine Motivation fehlte. Deshalb bewarb ich mich bei Brot für die Welt und anderen Organisationen um einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst.

Weshalb ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst? Ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst beinhaltet alle Punkte, die für mich wesentlich waren – eine neue Kultur in einem anderen Kontinent kennenlernen, Menschen helfen, die nicht die Möglichkeit haben, Bildung zu erfahren, wie in Deutschland, und für mich persönliche Erfahrungen zu sammeln, die mich prägen werden und mir für meine Zukunft helfen werden. Für mich ist es das Schönste, wenn ich den Kindern in der Kindertagesstätte etwas beibringen kann oder den Schülern meines Englischunterrichtes die Sprache näher bringen kann. Wenn ich die glücklichen Augen derer Menschen sehe, bin ich ebenfalls überglücklich. 

Wieso eigentlich Costa Rica? Ich habe mich schon immer gefragt was hinter dem Lebensmotto „Pura Vida“ steckt. Auf Deutsch übersetzt heißt das „Pures Leben“, also so viel wie „genieße das Leben“. Es ist ganz wichtig für die Menschen, ihr Leben zu genießen und „zu Leben“. Außerdem spreche ich gerne Spanisch. In meinen weiteren 7 Monaten in Costa Rica habe ich die Möglichkeit noch viel dazuzulernen. Außerdem faszinierte mich schon immer Lateinamerika auf Bildern.

Als ich bei Brot für die Welt im Dezember bei dem Auswahlwochenende war, beschloss ich für mich selbst: Entweder ich bekomme eine Zusage bei dieser Organisation, oder ich muss mir einen anderen Weg suchen, wie zum Beispiel ein Freiwilliges Soziales Jahr in Deutschland oder schon mit dem Studium beginnen.

Für mich war es wichtig, mit einer Organisation auszureisen hinter der ich auch stehe, dessen Interessen ich teile.

Letztlich hat alles geklappt und ich bin überglücklich in meinem „neuen Land“. 

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