Mein Traum ging in Erfüllung- Urlaub auf Kuba

Die Vorstellungen von der Insel in Mittelamerika, die ich schon vor dem Urlaub im Kopf hatte, wurden völlig übertroffen. So überwältigt war ich von dem Land.

Am 16. März machten sich meine Mitbewohnerin Jana und ich uns um 2 Uhr morgens auf den Weg zum Flughafen im Taxi. Trotz nur zwei Stunden Schlaf in der letzten Nacht überwog die Vorfreude auf unsere Kubareise. Nach dem fünf-stündigen Flug kamen wir müde, aber jedoch überglücklich auf Kuba an und fuhren mit dem Taxi zu unserer Unterkunft in Havana. Die ersten drei Tage verbrachten wir in der Hauptstadt Kubas. Nach einer Stadtrundfahrt in einem Oldtimer, folgten eine Besichtigung der öffentlichen Plätze, ein Besuch im Museum der Revolution und im Kunstmuseum, und eine Besichtigung einer abgelegen Ruine, von dort aus man die ganze Küstenstraße sehen konnte. Natürlich durfte ein weiteres „Must have“ in Havana nicht fehlen- der original kubanische Mojito. Die ersten drei Nächte verbrachten wir in dem Hostel einer kubanischen Kirche, da wir dort Freiwillige, die dort eingesetzt sind, bei einem Seminar in Costa Rica kennengelernt hatten.

Nach drei wunderschönen Tagen in Havana ging es weiter in einem Kleinbus nach Viñales, einer Stadt, die sich rund zwei Fahrstunden westlich von Havana befindet. Angekommen in unserem Hostel, machten wir erstmals eine Besichtigung der Stadt. Die Häuser sind bunt, viele Touristen auf den Straßen und außerhalb der Stadt: Eine grenzenlose Natur. Am nächsten Tag machten wir eine Führung durch den an der Stadt angrenzenden Nationalpark. Nach einem langen Feldweg erreichten wir die Tabak-Plantagen und wurden über die Herstellung von Zigarren informiert. Außerdem bekamen wir regionale Pflanzen und Früchte gezeigt. Zum Schluss wanderten wir durch eine Höhle und vorbei an einem kleinen See mit anliegenden älteren Häusern.
Die Führung war total informativ, jedoch auch anstrengend. Bei über 35 Grad und Sonne war eine Pause nach der drei-stündigen Wanderung dringend notwendig. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes in Viñales machten wir einen Ausflug an einen in der Nähe gelegenen Strand.
Türkis-blaues Wasser, feiner gold glänzender Sand und Palmen- so wie man sich die Karibik vorstellt. Wir genossen den Strandtag in vollen Zügen.

Am nächsten Tag ging die Reise weiter nach Trinidad, einer Stadt, östlich von Havana, deren Bauweise der Häuser ziemlich Havana ähnelt. Auch dort durfte eine Besichtigung der Stadt und ein Ausflug an den Strand nicht fehlen. Von unserer Unterkunft aus bekamen wir Fahrräder ausgeliehen und machten uns auf den Weg zum Strand. Dort angekommen folgte die Abkühlung im durchsichtigen Wasser der Karibik.
Leider gab mein Fahrrad bei der Heimfahrt den Geist auf und wir mussten mit einem Taxi samt den Fahrrädern den Heimweg antreten. Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Cienfuegos, einer zwischen Trinidad und Havana gelegenen Stadt, in der wir einen Zwischenstopp einlegten. Wir besichtigen die öffentlichen Plätze und verbrachten den Abend an der Küste.

Trotz der wunderschönen Tage in Viñales, Trinidad und Cienfuegos, war ich wieder total froh nach Havana zurückzukehren. Die Hauptstadt Kubas faszinierte mich. Das Flair der Stadt ist einfach unbeschreiblich schön- Oldtimer, der dauerhafte Zigarrengeruch, die kubanische Musik, Häuser die einzigartig gebaut sind und Einheimische, die ihr Land lieben und stolz darauf sind, hier zu wohnen.

Die Menschen verehren Fidel Castro und Ernesto „Che“ Guevara und die Revolution. Sie sind überall auf Bildern zu sehen und werden als Vorbilder des Landes gesehen und die Einheimischen scheinen mit dem sozialistischen Staat sehr zufrieden zu sein. Eventuell kennen sie keine andere Staatsform oder dürfen sich nicht kritisch dagegen äußern.
In Kuba ist fast alles staatlich veranlasst. Zum Beispiel gibt es WLAN nur mit Karten, für die man stündlich bezahlen muss, in einigen Parks der Stadt.
Für mich etwas total neues und etwas schockierend, welche Macht der Staat deshalb ausüben kann.

Nach den ersten Tagen mit ziemlich viel Programm in Havana, folgten etwas ruhigere Tage. Aber natürlich durfte in Havana auch der Besuch in der „Case de Ron y Tabaco“ nicht fehlen. Auf Deutsch: Haus des Rum und Tabak.

Am 29. März um 3:45 Uhr machten wir uns im Taxi wieder auf dem Weg zum Flughafen. Es war ein wunderschöner Urlaub auf Kuba und ich werde eines Tages wieder zurückkehren, um weitere Teile dieses unbeschreiblich schönen Landes zu erkunden.

Am Dienstag, 3. April werde ich dann wieder mit der Arbeit in der Kindertagesstätte beginnen.

Mein Rückflug nach Deutschland wird am 30. Juli sein.

Der nächste Blogeintrag wird zeitnah wieder folgen.

Anbei noch einige Bilder:
Die Hauptstadt Havana:

Viñales:

Trinidad:

Cienfuegos:

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